Erklärfilm oder Lehrfilm?

Der Unterschied zwischen beiden,

Lehrfilm ist ein Begriff, den es schon fast so lange gibt, wie den Film selbst.

 

"Erfunden" wurde dieses Filmgenre im Jahr 1907 in Deutschland von Hermann Lemke der über die Kinomatographische Reformvereinigung die ersten Lehr- und Schulungsfilme für Volksbildungs- und Schulzwecke herausgab.

Dabei war es der Kinomatographischen Reformvereinigung, gegründet am 4. Oktober 1907, wichtig, durch ihre Lehrfilme den moralischen Verfall der Gesellschaft durch das Kino, mit seiner Waffe Film, aufzuhalten.

 

Ab 1920 entstanden in den größeren Städten Bildstellen für Lehrfilme.

Im dritten Reich wurde der Lehrfilm für Propagandazwecke genutzt.

 

 

Mit der Verbreitung des Fernsehens bekam der Lehr- und Schulungsfilm Auftrieb.

 

Lehrfilme werden zur Vermittlung von Wissen produziert. Dabei kann unterschieden werden zwischen Lehrfilmen für Schulen, für Erwachsene, für Firmen oder Berater bzw. für die wissenschaftliche Lehre.

 

Lehrfilme von STUMM-FILM Dr. Rolf Stumm Medien GmbH sind bis in 22 Sprachfassungen weltweit im Einsatz.

 

 

Erklärfilme sind, unserer Meinung nach, ein Untergenre des Lehrfilms. Erklärfilme können Wissen vermitteln durch die einfach zu rezipierende filmische Aufarbeitung und Darstellung von komplexen Themen.

Aber sie können auch einfach nur einen Handlungsablauf zum Befüllen einer Kaffeemaschine "erklären".

Die Bandbreite ist heute da sehr groß.

 

Leider werden Erklärfilme heute häufig wie am Fließband mittels einfachster grafischer Animation erstellt. Wodurch es zu einer Art Sättigung bei den Zuschauern kommt.

 

Wir von STUMM-FILM Dr. Rolf Stumm Medien GmbH stehen ein für das Genre des Lehr- und Erklärfilms und stellen folgende Dogmen für dieses Genre auf:

 

1. Jeder Lehrfilm benötigt eine originelle, gut konzipierte, nach filmisch-

    dramaturgischen Methoden erstellte Geschichte bzw. erstelltes Drehbuch.

2. Die filmischen Mittel müssen individuell, d.h. passend zum Thema und dem 

    Drehbuch, in Abhängigkeit vom Budget ausgewählt werden.

3. Der Zuschauer darf nicht durch lieblos erstellte Szenen aus dem Film geworfen

    werden.

4. Ein Lehrfilm darf nur Inhalte vermitteln, die wissenschaftlich belegbar bzw.

    tatsächlich nachweisbar sind. Eine fundierte Recherche ist Pflicht!

5. Die Film sind so zu erstellen, dass sie weder inhaltlich noch gestalterisch alt 

    werden, d.h. jeder Film muss noch nach 10 Jahre nutzbar bleiben.